Ich habe heute morgen blind nach dem Schlagwort " digitale Schönheit" gegoogelt und wurde schnell fündig. Es gibt doch tatsächlich einen Schönheitswettbewerb für digital erschaffene Damen und hier seht ihr die Gewinnerin des digitalen Model-Contest:
Soll ich jetzt der fiktiven Prada-Women, oder doch lieber dem Macher David Cathro aus England gratulieren? Interessant ist auf jeden Fall, dass ausgerechnet die Gewinnerin keine klassische Schönheit ist. So überzeugt die Pixel-Lady doch tatsächlich mit Anzeichen einer Sehschwäche und einer, den Schönheitsnormen nach zu urteilen, etwas zu großen Nase.
Wie man sieht: Virtuell schön muss nicht unbedingt klassisch schön bedeuten. Beim Durchforsten der teilnehmenden Graphiker ist mir sofort aufgefallen, dass sich hinter den Model-Bauern nur wenige Frauen verbergen. Woran das wohl liegen mag? Dem Ergebnis nach zu urteilen, haben jedoch viele Frauen darüber abgestimmt, wer letztendlich das virtuelle Krönchen aufgesetzt bekommt. Hey da fällt mir ein? Hierzu gibt es gar keine virtuellen Eindrücke. Schade eigentlich.
Wer mag, kann sich auf der Site auch das Online-Magazin der virtuellen Schönheiten kostenlos herunterladen. Virtuelle Männer-Models gibt es allerdings weder for free noch für Bezahlung. Hat denn niemand Lust Bärte und markante Gesichtszüge zu designen?
Vee Frankly***




PS: Falls Ihr auch zu Glücksbringern oder Glücksrittern werden wollt, da hilft Euch das Berliner 

Darf ich vorstellen: ich und mein Lord Bruno. Ich traf ihn lezte Woche, ganz zufällig, direkt vor unserer Agentur. Bereits beim ersten Blick war ich von der ausgeprägten Bauchmuskulatur und der wallenden Lockenpracht begeistert und musste unmissverständlich meinen Hut vor Begeisterung ziehen. Der charmante Herr, der Lord Bruno gerade in seinen dunklen Laster verladen wollte, staunte nicht schlecht, als ihn ganz höflich dazu aufforderte, von mir und meinem standhaften Traumprinzen ein Bild zu machen. So meinte er daraufhin doch glatt, dass er Bruno jetzt erstmal auf dem Bürgersteig stehen lässt, in der Hoffnung damit noch die ein oder andere Frau zum Stehenbleiben zu animieren, sehr egoistisch. So kann der schüchterne Bruno sich doch nur schwer gegen die voyeuristischen Blicke der Damen auf seine Bikinizone wehren. Den Unterkörper musste ich aus Gründen des Jugendschutzes auf dem Bild leider abschneiden. Bruno hat mich und Kira allerdings dazu veranlasst, einen realen Mann zu suchen, der mindestens genauso schön ausschaut und nicht weniger schöne Dinge sagen kann. Am nächsten Montag, also der Tag vor dem Feiertag, werden Kira und ich als Glücksbringer getarnt durch ausgewählte Münchner Bars ziehen, um unseren persönlichen Glücksritter zu schlagen. 

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